rer äußern Verhältnisse. Je unvollkommener die Artdieser geistigen Wesen, desto langsamer das Kortschrei,tcn ju der — Vollkommenheit der Gattung und zuder ihrer äußern Einrichtungen und Verhältnisse. Sogehen sie auch unter den Menschen langsam — dieseEntWickelungen, sie werden durch Jahrhunderte, jaJahrtausende vorbereitet, bis endlich der Zeitpunkteintritt, der sie lebendig macht und sie zur Wirklich-keit führt. Je näher dem Zeitpunkt der völligen Rei-fe und der Ausführung, desto rascher, kräftiger undunaufhaltbarer ihr Fortschreiten; sie nehmen dann dieNatur des Erdbebens an gegen alles dasjenige, wassich ihnen gewaltsam cntgegenstämmt. Die Wahrheitkämpft dann gegen alles, was ihr die Schwäche undder Unverstand in den Weg legen, und sie kämpftzerstörend, eben weil sie ein ewiges moralisches Ge,seh ist, dem keine endliche Kraft sich mit Erfolg eilt,gegcnzustämmen vermag.
Ein in jenem ewigen Gesetze enthaltenes zwei-tes ist: der Mensch, ein verständiges und moralischesWesen, welches seiner Natur nach schwach, aber ei,ner großen Ausbildung seiner Verstandes- nnd Willlenskräfre fähig ist, soll diese Kräfte entwickeln. Die,se Entwickelung ist nur in der Gesellschaft und durchdieselbe möglich. Je vollkommener die Gesellschaft unddie gesellschaftlichen Verhältnisse, um desto mehr steigtdie Möglichkeit der Entwickelung der menschlichen Art