eine Soldatenschildwache aus preußischen Jägern,welche sich zur Erleichterung der Justizkommissionin ziemlicher Zahl in Bochum befand, Tag undNacht um das Gefängnis herumpatrouillierte. Sobald die Schildwache bemerkte, daß die Gefangenenentwischt waren, wurde schrecklich Allarm geblasen,auch die Brandglocke anhaltend geläutet und nachallen Seiten hin Schützen und Jäger ausgesandt,um die Entflohenen wieder zu fangen, welche auchwirklich des andern Tages zurückgebracht wurden.Alles in der ganzen Stadt war in dieser Nacht inBewegung und Aufruhr. Während diesem Tumulterfolgte doch die Entbindung meiner Tochter glück-lich. Sie brachte ein Töchterlein zur Welt, welches. . . . getauft .... und genannt wurde, (bsierfindet sich ein Strich im Manuskript und die Be-merkung: Irrtum, es waren Zwillinge.)
Meine literarische Arbeit in dieser Zeit be-stand darin, daß ich außer mehreren Gelegenheits-gedichten und Aufsätzen, welche in Zeitschrifteneingerückt wurden, eine kleine Schrift über dieRum fordische Suppe in Druck gab. DasRezept dazu ist nicht allein etwas wohlfeiler, sondernauch etwas wohlschmeckender als die Suppe selbst.Die eigentliche Rumford'sche Suppe und meineangegebene Bereitung wurde bei der Beköstigungder in Bochum arretierten Verbrecher, so wie auch inder damaligen teuren Zeit sonst dankbar benutzt.