Am Ende dieses Jahres gab ich den s. Teil dermagischen Laterne heraus, um deren Fortsetzungmich der Verleger sehr gebeten hatte. Ich machte auchdemselben wieder viele Neujahrswünsche zum Druck.
Im Anfang des Dezember starb meinSchwiezer-vater Hr. Ioh. Heinr. Gabriel Ballst und wurdeden 6. dieses Monats beerdigt.
Im Hornung des Jahres bekam ich
den Ruf als Arzt nach Wesel an die Stelle desberühmten Hannes, welcher den 2S. Ianuarii ver-storben war. Mir wurden sehr vorteilhafte Be-dingungen angeboten, welche ich aber ausschlug.Gleich darauf wurde mir vom LoiloZio mockioodie Stelle eines Feldarztes bei der Armee ange-tragen, welche ich aber ebenfalls ablehnte. DiesesJahr ^?85 war mir übrigens eines der unange-nehmsten meines Lebens. Ich hatte mit sehr vielenVerdrießlichkeiten zu kämpfen und war genötigt,mit meiner Schwiegermutter und Schwager einenProzeß wegen des Vermögens meiner Frau zuführen, und wurde überhaupt von denselben soschlecht behandelt, daß ich die Umstände des Pro-zesses nicht einmal hier anführen mag. Ich bekamauch im Anfang des Herbstes wieder eine schwereBrustkrankheit. Die Engbrüstigkeit hielt den ganzenWinter hindurch an, so daß ich mich nicht in dieLuft wagen durfte und meine Reisen nach aus-wärtigen Aranken einstellen mußte. Dabei ge-sellten sich hypochondrische Symptome und ein
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