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Des Jobsiadendichters Carl Arnold Kortum Lebensgeschichte
Entstehung
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also nach einein in der Nähe befindlichen Traiteurumsehen. Ich fand bald das Rochische Raffeehaus,welches an der Ecke dieser Stallstraße an der Linden-allee lag und wurde mit dem Wirte wegen desMittagsessens einig, Hier speisten unter andernnoch z junge Doktoren der Arznei, nämlichSandrart aus Halberstadt, Herzog aus Töthenund Stange aus Würzburg. Mit diesen machteich bald Bekanntschaft und ich genoß von ihnenalle Freundschaft. Ich lernte auch in kurzer Zeit2 Mitglieder des Inviolableordens kennen, welchein Halle studiert hatten, sie hießen Rießel und Rratz.

Ich wohnte nunmehr den anatomischen öffent-lichen Vorlesungen der Professoren Mekel undWalther fleißig bei, hielt auch bei letzterem nochein privatum über die Angiologie.

(Folgt die ausführliche Beschreibung, wie Ror-tum im anatomischen Theater ein Herz erklärt hat.Zur Zufriedenheit der Zuhörer.) Alle waren mitmir zufrieden, um desto mehr, da sie hörten, daßich ein Ausländer wäre, welcher ganz ungezwungen,blos Honoris Zratia, den oursuin machte.

In der Zwischenzeit vergnügte ich mich mitmeinen Freunden, besah viele MerkwürdigkeitenBerlins, ging in die schöne Opera und Romödien,zuweilen auch auf den Paradeplatz, um die Übungender Soldaten zu sehen, besah auch auf einer Spazier-reise mit einigen Bekannten das Schloß Thar-lottenburg u. s. w.

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