musicirt. Hierauf hielt ich eine lateinische Rede,welche ungefähr V2 Stunde dauerte. Ich zeigte inderselben den Wert der Gesundheit und was zurValetudine gehört. Arn Ende wandte ich rnichmit meiner Rede zum Promotor, stattete dem-selben, sowie meinen Lehrern für ihren getreuenUnterricht, der Fakultät selbst aber für die Zu-erkennung der Doktorwürde den verbindlichstenDank ab, und zuletzt wünschte ich der Akademieund allen Lehrern derselben, dann auch meinenanderen Gönnern, Freunden, Kommilitonen undsämtlichen Zuhörern ein wiederholtes vale undDalete. Als diese Rede geendigt war, rief uns derProfessor mit lauter Stimme zu sich auf den oberenKatheder. Rosoir stand an der linken und ich ander rechten Seite, so daß wir den Promotor in derMitten hatten. Jetzt nahm er die gewöhnlichenEermonien mit uns vor. Er gab uns zuerst eingeschlossenes und dann ein offenes Buch in dieHand, setzte uns den Doktorhut auf, steckte denRing an und gab endlich jedem einen Kuß. JedenTeil der Eermonie fügte er die gewöhnliche Er-klärung bei, wir aber blieben also auf dem oberenKatheder stehen.
Die Musik fing nun abermals an, endlichhielt Rosoir noch eine kurze lateinische Rede, welcheaus einer Danksagung an den dreieinigen Gottfür alle von ihm genossenen Wohltaten, ferneran die Akademie und Fakultät (für) ihre uns be-
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