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Des Jobsiadendichters Carl Arnold Kortum Lebensgeschichte
Entstehung
Seite
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und sie überall mit seiner Klatsche verfolgte, ichmalte ihm also mit Dinte immer Fliegen an die Wand,wo er seinen Stuhl hatte, auf diese schlug er dann,weil er sie vor rechte Fliegen hielt, und wenn erseinen Irrtum merkte, schüttelte er lächelnd denKopf und sah mich an. Ich machte mir also einVergnügen daraus, ihn oft auf diese Weise anzu-führen, denn wenn er sie auch wegkratzte, so wurdendoch bald wieder neue hingemalt. Von Religions-sachen redete er übrigens niemals. Ich hatte seinenUnterricht ohngefähr 2 Jahre lang und muß ihmmeinen ersten Grund in den Wissenschaften ver-danken und besonders was die lateinische Sprachebetrifft, in welcher ich von ihm sehr gründlichunterrichtet worden bin. *)

Meine übrigen Schicksale in den kindischenIahren übergehe ich, als ganz unerheblich. Daßbei Erlernung der Schulwissenschaften die Religionnicht versäumt worden ist, ist gewiß. Meine Mutter

Im Manuskripte folgt hier die weitläufige Beschreibungeiner Begebenheit, welche abgekürzt in Tlwert a. a. G. S. Z0Zsich also findet:

Auch war er (Kortum) im Jahre ^7S3 am zo. JuliusZeuge von einer sehr seltenen Naturbegebenheit. Weil ernämlich gewohnt war, im Sommer oft in dem bei Mülheimfließenden Ruhrstrome sich zu baden, so ging er auch andiesem Tage, der sehr schwül und ohne allen Wind war,nebst einem Knaben von seiner Bekanntschaft dahin. Siewaren kaum entkleidet, als sie von der anderen Seite desStromes, an dessen Ufer eine etwa so Schritt lange Reihe

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