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Des Jobsiadendichters Carl Arnold Kortum Lebensgeschichte
Entstehung
Seite
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mein Pulver ein. Ich nahm das ganze Papierund warf's in den fast glühenden Gfen. DerKnall war entsetzlich stark. Die Flamme umgab michund der Schrecken machte mich sprachlos. MeineMutter lief herzu, fand die Küche voll von pulver-dampf und mich beim Gfen, mit versengten paarenund Augenbrauen. Mein Glück war's, daß mirdie Gfentür zu heiß war, ich hätte sie sonst gewißzugemacht, und weil das Pulver dann keinen offenenN?eg gehabt hätte, so wäre ich nach aller Wahr-scheinlichkeit entweder erschlagen oder doch übelzugerichtet worden.

Zu einer anderen Zeit hatte ich mir eineSchlüsselbüchse gemacht und dieselbe auf ein Stück-chen polz befestigt. Ich schoß oft damit, endlichaber flog der Schlüssel vom polz los und mirgerade vor die Stirne; weil ich den auf dem Zünd-loche gelegten Zündschwamm anblasen wollte. Ichwurde hiervon zwar etwas betäubt, bekam abersonst keinen Schaden.

Lin paarmal war ich auch in Gefahr, in demRuhrstrom beim Baden zu ertrinken, denn ichschlich im Sommer oft, wenn die Schule geendigtwar, mit anderen Kindern dahin und liebte dasBaden sehr. Wie es mir einsmals wunderlichdabei ergangen, dieses werde ich nachher anmerken.

Ich wurde auch einmal in eine rechte Angstversetzt, da ein anderer mir bekannter Knabe aufdem Life fiel und den Kopf dermaßen zerschlug,

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