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Des Jobsiadendichters Carl Arnold Kortum Lebensgeschichte
Entstehung
Seite
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Nachricht von meinem Vater(Lhristian Friedrich Kortum.

Mein Vater, Lhristian Friedrich Rortum, isti. I. den Novenrbris in Kuzero geboren.

Da er eine schöne Handschrist schrieb, auch gutinr Latein gegründet war und viel wahres Christen-tum, hatte, so ist leicht zu denken, daß er vonseinen Litern sleißig zu Schulen und Kirchen an-gehalten worden sei. von seinen Jugendjahrenist mir, da ihn der Tod nur zu srüh raubte, nichtsweiter bekannt, als was ich in seinen nachgelassenen"lostimormZ gefunden habe. Lr wählte dieApothekerkunst zu erlernen und begab sich deshalbin die Müllerische Apotheke zu ZVoldegk in dieLehre. Nach geendigten Lehrjahren hat er inverschiedenen Apotheken als Geselle serviert, näm-lich in Halberstadt bei Daniel Landrart, ferner inLentzen bei Joh. Lrnst Heller, ingleichen in Stadebei Gottlob Richter; zu Lemgo beiJoh.HieronymusReichmann, zu Lehe nicht weit von Bremen beiHermann Heinecke, von allen diesen Männernhat er die schönsten geschriebenen Zeugnisse seinesZVohlverHaltens und seiner pharmaceutischenRennt-nisse erhalten.

Im Jahre . . kam er als jprovisor in dieApotheke der ZVitwe Küntzel nach Mülheim ander Ruhr, deren Ehemann Friedrich Albrecht R.anno ^745 den 2H. April gestorben war und an