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Versuch über den Geist und den Einfluß der Reformation Luthers
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B e schlttß.

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von Jrrthümcrn und großen Unglücksfällen, die An-dern, nichts als Wohlthaten und fürs Menschenge-schlecht daraus entspringende Aufklärung. Mittenunter so verschiedenen Meinungen, muß man seineeigene haben. Wir stehen heutiges Tages auf einembesseren Standpunkte als je, eine Revolution zu be-nrtheilen, die vor dreihundert Jahren ausgebrochenist: laßt uns betrachten, was vorher war und wasnachher gewesen ist; laßt uns alle Partheicn hören;laßt uns um uns blicken, laßt uns sehen, was jctzoda ist, und. . urtheilen!

Heften wir unsere Blicke auf den Zustand desmenschlichen Geschlechtes, wie er, nach dem langenSchlafe der europäischen Nationen und ihrer Ver-nunft während des Mittelalters, in diesem schonenWelttheile im fünfzehnten Jahrhunderte war; so se-hen wir es aus seiner Erstarrung hcrvorgehn, sehen,wie es aufsteht, unruhig nach allen Richtungen sichhin und her regt; sich Werkzeuge für seine Tätig-keit schafft; sich wiederum neue verfertigt, sie ver-sucht, seine Kräfte entwickelt, sich des Reiches derWissenschaften bemächtigt, weit von sich weg die ihnes hindernden Windeln wirft, und eine neue Epoche