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Vorrede.
kaum gcdenkbar, daß in der vormaligen königli-chen Akademie der Inschriften und schönenWissenschaften, welche zugleich das Geschichtsfachbearbeitete, die Ausstellung einer solchen Aufgabenur in Vorschlag kommen, oder, wenn ja, daßman sie für etwas anderes nehmen konnte, alsfür einen nicht nur zwecklosen und nnzcitigen,sondern auch unartigen und ungebührlichen Ein-fall, mit welchem man die Regierung und Geist-lichkeit entweder beschmcicheln oder necken wollte.Denn auch dadurch war die Sache bei weitemnoch nicht vorbereitet genug, daß einige freimü-thige Gelehrte, selbst die Beherrscher des Zeitge-schmacks, Montesquieu, Voltaire, d'Ale Ul-bert, HelvetiuS, und fast alle, welche manPhilosophen nannte, bisweilen sehr stark undherzhast urtheilten, wenn sie der Duldung undden GewisseuSrechten das Wort redeten, wenn sieder Ausrufung des Edictö von Nantes, des da-durch verübten Unrechts und angerichteten Scha-dens, der guten Wirkungen der Reformation, .derVorzüge Protestantischer Staaten und Lehranstal-ten, oder wenn sie anderer damit verwandter Ge-genstände gedachten. Denn dagegen ließen sichnicht nur andere Stimmen vernehmen, welche