zeichnen. Die Beobachtungen sollen lo bis 12 malwicderhohlt werden, die Beobachter sollen sodannzusammentreffen, ihre Instrumente vergleichen, umzu erfahren, ob sie nicht irgend durch Zufall an ih-rer Uebereinstimmung gelitten haben, im Fall dießnicht ist, soll aus dem Mittel der Beobachtung derHöhenunterschied berechnet werden. Wenn manauf diese Art zu Werke geht, so können bloß zu-fällige kleine Fehler einwirken, die von zufälligenIrregularitäten des Luftdrucks, und der Tempera-tur der atmosphärischen Schichten abhängen, welchedurch ihre wechselseitige Aufhebung verschwinden,indem man aus den Resultaten verschiedener Tagedas Mittel nimmt. Wenn man mit Barometern,die Zehntel Millemetre durch den Nonius ange-ben; und mit guten Thermometern zu 5 bis 6malen die correspvndircnden Beobachtungen wieder-hohlt, und aus ihren Mitteln das Mittel sucht,so kann man, wie Biot will, bei den größtenHöhen auf 2 bis 3 Metre verantwortlich seyn.Die gefundenen Höhen reducirt man auf das Ni-veau des Meeres auf den Stand von 23" 2,2"'bei dem mittlern Thermomctcrstande von 12° Lern.
Nach Ramonds Beobachtungen fallen die be-rechneten Höhen zu gering aus, wenn die Beobach-tungen Morgens und Abends gemacht worden sind;