— 172 —
könn« das Wachsthum der Schichten nach den Ne,geln, durch welche man die Logarithmen find« be-stimmen.
Die Logarithmen selbst wendete Halley zuerstzu Berechnung der Höhen aus Varometcrbeobach-lungen an. Der Grund seiner Theorie fließt ausder Btrachtung der Hyperbel. Halley bestimmteseinen barometrischen Coefficienten nicht durch un-mittelbare Messung, wie Mariotte, sondern aus demVerhältniß der specifischen Gewichte der Luft desWassers und Quecksilbers, und kommt schon derWahrheit viel näher; denn wenn man MariottesCoefficienten berechnet, findet man denselbenmr 8III; den Halleyschen im 97S2. Die Halley-sche Formel für die Höhen, wenn x die Höhe, kder untere, und Z der obere Barometerstand be-deutet, ist: x in Toiscn ^ 97Z2 k — 1057).
Vouguer zog aus seinen in Amerika gemach-ten Messungen und Beobachtungen folgende Regelfür barometrische Höhenmessungcn: Man soll vondem Unterschied der Logarithmen der Barometer-stände -Fg abziehen, und davon blos die Charak-teristica nebst den 4 ersten Stellen der Mantisse,als ganze Zahl gelesen, behalten, diese Zahlengrößegebe die relative Höhe der Ocrtcr in Toisen.
Dieses kann nach den Regeln der Multipli-