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Die Hauschronik der Familie Holl (1487-1646), insbesondere die Lebensaufzeichnungen des Elias Holl, Baumeister der Stadt Augsburg
Entstehung
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IM. r>. W4 Mehr dem Hrn. Caspar Cron auf dem Heu-Markt, als erdes Hrn. Bürgermeisters Erselein Haus gekauft, ihme in selbigemlaug gebaut und viel dariun verkehrt an Gewölb, Stuben und anderm.Habe einen guten Bauherrn an ihm gehabt mit tapferer Bezahlungund mit Essen und Trinken nach aller Notdurft,im. m 8 Eben in diesem 1598sten Jahr dem Herrn HieronymusHarter anfangen zu bauen und am ersten eine Schreibstuben zu-gericht, auch im vorder» Haus ein Gewölb ausgebrochen und einensteinernen Schaft darunter gesetzt, daß jetzund der Thennen ans zweySeylen frey stehet; item eine gemaurte Stiegen in diesem Thennenins Haus hinauf, die Kuchen und anders zugericht und das Hausneu decken lassen; mehr in dem obern Hof an der Abseithen, darunterdie Schreibstuben ist, zwey schöne gewölbte Gang halb in Tag her-aus künstlich gewölbt; seynd beede Gang obeinander mit eisen Geländerund mit weißem Marmorstein gepflastert. So seynd auch gemeldte2 Gang samint deren Decken darob unter der Altana, welche mit Kupfergedeckt, alles mit zierl. Modelwerk gemacht; inglcichen auch dieandere Abseithen gegen über und ein schön geziertes Sälen mit weißerArbeit gemacht, oben ein gemauerte Stiegen bis unters Dach. Sohat auch diese Abseithen eine Altana mit Kupfer gedeckt; und geeuobermelte gewölbte Gäng von der einen Abseithen zu der andernherum. Am vordern Haus ist der obriste Thennen auch wie die Gängmit Marmorstein gepflastert ec.im. m so 1599 mehr im untern Haus, so am Hundsgraben stoßt, das alteHaus abgebrochen, die Hofstatt gemanrt und ein neues der Längenach dem Hunds-Graben, 56 Sch. (lang?) und 30 Sch. tief, zweenGaden hoch und auf 2 steinerne Pfeiler gewölbt, (erbaut), zu halbemHaus gegen dem Hof ein gewölben Keller gemacht, im obern Gadenauch eine schöne Stuben und 2 Kümmeren, daran eine schöne Kuchenund feinen Thennen. It. 2 Abseithen an dieses Haus gebaut, 40 Schuhlang, eine schöne große Waschkuchen und Baadstuben, Wildbaad/) obendarauf eine Stuben und Kammer. Auch hats in der andern Abseitheneine Stieg bis in den obern Hof hinauf, die Pferd auf und ab zuführen, und unter dieser Stieg eine gewölbte Noß-Stallung.^7gS?'s. . dem Hrn. Wolfgang Sulzer in der langen Gaffen

Zins-Haus in seinem Stadel, so er erst kürzlich von neuem aufbauen lassen,

0 warmes Bad.