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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
Seite
792
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Warum des Sterbenden Röcheln erzählen noch?

wozu beschreiben.

Deckend das bleichende Antlitz, des Todesschwcisz'Kalte?

Habt ihr gesehn ja leben so wunder und

herrlich;

Wie sie erklomm, aus Abgrund, das Höchste des Hohen;

Wie sie, schwindelnd nicht, würdevoll sternt' in der

Sonnen Regionen;

Wie sie ge'n Mißgeschick, Ranke, kämpfte löwig!

Deck' mit dem t>.,uerstnkenden Haare, deck',

Clegcia >

Daß uns nicht breche das weinende Herz, decke.

Hüllend, das in Daseyns-Richtigkeit brechende Antlitz,

Vor dess' gerunzelter Stirn die Meer' einst erbebten,

Vor dessen Blick, spendend Huld und Schutz, Völker

sich beugten.

Von dessen Lippen floß Weisheit, Kraft- und Anmuth-voll!

Groß war Venesia im Steigen und Sinken, groß

selbst im Sterben!

Schwinde Vensöia als Staat auch, fort lebt ihr

Ruhm!

Was einst gewesen, wie es gewesen, kehrt zwar nie

wieder;

Doch, was die Zukunft auch schafft, mit es beseelt.