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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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des Denkens. Das Nesnltat unsers Denkens istnie der evidente Beweis für ein objektives Seyn.Wenn wir z. B., nach den Regeln der Mathema-tik, die Wirkling einer Maschine berechnen, so sindhier, nebst der Hypothese voll Trägheit der Masseund von Kraft, auch noch der Glaube und dieAhnung vorausgesetzt, daß das Reale und dasIdeale sich identisch verhalten; denn was könnteuns wohl sonst bewegen, die Jdealgesctze der Quan-tität aus das Rcalerscheinen der Außenwelt anzu-wenden? Unser evidentes Wissen bezieht sichimmer nur: i° entweder ansein empirisch Erfaß-tes, wobei die gültige Zeugcnschast der Sinne vor-ausgesetzt ist; 2° oder aus eine bloße Form desDenkens. Jeder Ausspruch, außerhalb des Reichsder Empirie und von der Form das ist, bezichtsich immer nur aus eine Meinung, aus eine Ver-muthung; Soll ein sich nicht auf Empirie stützen-der Ausspruch evident begründet seyn, so muß ervon der Form seyn: Wenn a ist so ist k>. Wasman also gewöhnlich ein Wissen nennt, ist ent-weder bloß Vermuthung, oder ein sich aus eineHypothese Stützendes. Manche Vorstellungensind übcrdieß von der Art, daß sie, ihrer Naturund Wesenheit nach, von unserm beschränkten Geistenie klar erfaßt, sondern immer nur dunkel erahnetwerden können.

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