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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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Und der Schnee zerrinnt.

Und der Vögel Sang das Schweigen bannt;Dämmert schon der Pflanze Spur,

Grünt Trcmelle, sproßt Konserve.

Bald wird allerwärts die Kunde,Daß der Erde Schlaf gewichen;

Selbst des Dunkelreiches Feste,

Grott' und Kluft, sich feucht bemoosen;Und der Stein zeigt in der Flechte,

Daß dem Stein' auch Blüthe sey.

Auf der Wiese sprossen Graser,S' drängt hervor die Knosp' am Strauche,Und es schwellet von dem SafteDas hochragende Gebäum.

Ein Grün bald die Erd' nur decket.

So wie ein Chor bald nur einerDurch der Lüfte Wellen schlägt.

Knospen drängen, Knospen schwellen,Knospen harzen, Knospe» bersten.

Und das weiche zart GegrnnteTritt ans Licht ans saft'ger Hülle,

Wächst, erhärtet und verdunkelt.

An des Strahles Lebenöspende.

Hoch steigt aus, in Farbengluth,Dnstnmflvss'nes schön' Gebilde,

Das der Liebe Treiben berge.

Dann ersterbe; Sieh'! die Blüthe*)!

Innerhalb der Blüthe geht die Befruchtung vor sich: