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niilirarische Vertheidigungöart, noch eine Kanzlei -und GerichtS-Norm ableiten lassen? Jenem Dinge,das meinen Hunger stillt, erkenne ich einen Werthan sich zu; und dasjenige, das meinem Wahrheits-triebe ein Genüge leistet, hatte keinen Werth ansich? Das Werk der Kunst, das mein Schön-heitsgefüh! befriedigt, soll seinen Werth an sichhaben; und das Werk wissenschaftlichen und philo-sophischen Forschens, das mein Wahrheitsge-fühl befriedigt, sollte keinen Werth an sich, nemlichnur in so ferne einen Werth haben, als es außerdem noch, thierische und bürgerliche Zwecke zu er-füllen geschickt ist? Ist denn das im Menschen lie-gende Bedürfniß nach Wahrheit weniger drin-gend, als jenes nach Schönheit?
Was ich als Nahrung zu mir nehme, dasdurchwandert in meinem Organismus die mancherleiStufen der Assimilation, und wird dann, als nichtweiter Assimilirbareö, wieder ausgeschieden. DerZweck meines Essens ist also nicht, es dahin zubringen, endlich einmal auf immer ausgegessenzu haben; sondern ich esse, weil Essen mir Be-dürfniß ist. Eben so verhalt es sich mit demphilosophischen und wissenschaftlichen Forschen. Ichphilosophire und forsche in der Wissenschaft, nicht,um .endlich eine Philosophie und Wissenschaft zu