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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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dung zum Grunde liege. Welches Verhältniß be-steht nun wohl unter diesen beiden Typen?

Wie laßt sich die Erscheinung deuten, daßbeim Altern, also bei der successiv rückschreitendenSensibilität, Irritabilität, Reproduktion, manche In-dividuen weiblichen Geschlechts den Habitus desmännlichen, und manche Individuen männlichenGeschlechts den Habitus des weiblichen Geschlechtsannehmen? Da der weibliche Habitus der niedernStufe des Lebens entspricht, so wird die Deutungdes letztem Falles leicht, indeß jene des erstem schwerfällt. Beide Fälle sind durch Beispiele, an Vögeln,an den Nogayschen Tataren, u. s. w., bestätigt.

Der so häufig gebrauchte Ausdruck höhere Le-bensstufe ist sehr unbestimmt, indem, bei Ver-folgen der Gebildereihe, das Leben sich immer nurin einer willkührlich angenommenen Be-ziehung als ein aufsteigendes, manifestirt, nieaber zugleich in allenBeziehungen. So stehtder Mensch, rücksichtlich z. B. der Sensibilität, ausder höchsten Stufe; hingegen stehen, hinsichtlich derHautbildung, die Stachelthiere und Vögel aus einerhöhern Stufe als der Mensch. Denn die Haarbil-dung darf als fortgesetzte Hautbildung, so wie Sta-chel- und Feder-Bildung als höhere Haarbildung,betrachtet werden; u. s. w.

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