der einzig gültigen, ewig wahren Moral in desMenschen Herzen. — Vergesset doch nie, ihr Mo-ralisten, daß Ener Zweck von jenen, des Rednersganzlich verschieden sey; möge immerhin der Rednerdurch alle ihm zn Gebote stehenden Mittel die Men-schen zu Handlungen zu bewegen suchen; so ist dießEuerm hohen Zwecke ganzlich fremd, so sind jeneMittel Eures erhabenen Berufes vollkommen un-würdig. Euer unmittelbarer Zweck ist nicht, daßder Mensch gerade diese oder jene Handlungen aus-übe; nicht die Handlungsweise der Menschen istder Gesichtspunkt, den ihr unmittelbar ins Auge zufassen habt; euer letzter und eigentlicher Zielpunkterhebt sich über das Handeln selbst hinaus,das Handeln ist, rücksichtlich Eures Strcbenö,nur Mittel zum Zweck; Euer Zweck ist unmit-telbar kein anderer, als im Innern des Menschenein seliges Leben hervor zu rufen, in des MenschenBrust den Himmel seliger Selbsibeschaunng aufgehenzu lassen, jenen Himmel, wozu Jeder berufen ist,und welchen Jeder in sich bewahren kann, mögeum ihn her die Verwüstung Haufen, möge auf ihnselbst des Jammers zermalmendes Rüstzeug ein-dringen. Entheiligt doch diesen Himmel reiner Se-ligkeit nicht durch die buntscheckigen KarikaturenEurer ersonnenen Alles hienieden lohnen und bestra-fen sollenden Welt, wahrlich eine Parodie dessen,das Geschichte, und ein unbefangenes Blicken um
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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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