Die griechische Götterlehre. Oder meint ihr nicht?Nnn so vcrsncht es doch einmal, der Hellas My-thengebilde an dem eintönigen Stumpfsinne des Sa-mojedenvolkes zu wecken. — Des Griechen Be-geisterung schuf den griechischen Mythos! Der grie-chische Mythos begeisterte Griechenlands Poesie undKunst!
6° Eben so heißt es auch oft: Die freye Ver-fassung dieses oder jenes Volkes ist der Grund desedlen FreyhcitSsinnes solchen Volkes. Dieß ist un-bezweifelt wahr, kann aber, wenn der Satz nichcseinem ganzen Inhalte und Umfange nach ausge-sprochen wird, leicht zu Irrthum führen. Wir müs-sen den Satz eigentlich so ausdrücken: Aus desVolkes unerschüttertem vielmehr an den Launen desGeschickes geprüftem, erhärtetem, Frciheitssinne, er-wuchs der kraftige Lebcnsbaum einer freien Ver-sassung, eines echt nationalen Betriebes am öffent-lichen Wesen; zugleich aber nährte und beseelte jenefreie Verfassung ihrer Seits den Freiheitssinn zumunbesiegbaren Bannier gegen jeden Versuch auf Un-terdrückung. — Nicht die VersassungSweise schasstFreyheit oder Sklaverei; sondern diese beiderlei Zu-stände sind die Resultate des freieu oder knechtischenVolkssinnes, reagiren aber ihrer Seits wieder aufBefestigung dieses zweifachen Volkssinnes zurück. —Gebt dem, nur träge dahinbrütenden, oder nur wild