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Bei der Interpretation des Gcseßesganzen, an?Naturerscheinen in und außer mir, wobei ich Alles,das in und außer mir sich gestaltet (also eben sowohl meine Vorstellungen, Begriffe, Ideen, Be-hauptungen, Dichtungen, Entschlüsse, Handlungen,u. s. w. als die Mineralien, Pflanzen, Thiere, alsdie aus dem Menschheitslebcn hervortretenden Natio-nen) als Naturprodukte, als Resultate der Produktiv-kraft eines und desselben beseelten Weltorganismus be-trachte, da ich selber ja ein integrirender Theil amgestimmten Weltorganismus bin; bei besagter In-terpretation handle ich gemäß wesentlich dreierin mir sich aussprechendcr Gefühle, nemlich des Ge-fühles für W ah r es, des Gefühles für Schönes,des Gefühles für Gutes. >— Was ich afflrmire lautdes Gefühles für Wahres, das ist mir ein Wissen;was ich afflrmire laut des Gefühles für Schönesund Gutes, das ist mirGlaube. Der Glaubehat eben so gut seine Axiome, wie das Wissen.—Einerseits fühle ich das Streben, sowohl in als au-ßer mir durchgehends nur Wahres, Schönes undGutes zu erschauen; andrerseits fühle ich das Stre-ben, zu sehen, was und wie es da ist; und zu-gleich bemerke ich durchgehends, daß der Wahrheitder Trug, daß der Schönheit das Haßliche, daßdem Guten das Böse, zur Seite gehen; daß durch-gehends das Aufschwingen nach dem Wahren, Schö-nen, Guten nachgefolgt werde von einem Herme-