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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
Entstehung
Seite
298
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Sie achselt ihr Kleid, sie schreitet hinaus; —Das ward zu großem Jammer.

Wohl durch den Wald, wohl durch den FlussSie schreitet unaufhaltsam;

Herr Peter zog sie nach seinem HofMit seinem Liebe gewaltsam.

Und als sie Morgens nach Hause kam,Bor der Thürc stand Herr Bender:

„Frau Mette, wo bist du gewesen zur Nacht?Es triefen deine Gewänder."

„„Ich war heut Nacht am Nixenfluss,

Dort hört' ich prophezeien,

Es plätscherten und bespritzten michDie neckenden Wasserfcien.""

„Am Nixenfluss ist feiner Sand,

Dort bist du nicht gegangen,

Zerrissen und blutig sind deine Füß',

Auch bluten deine Wangen."

„„Ich war heut Nacht im Elfenwald,Zu schaun ^ den Elfcnrcigcn,

Ich Hab' mir verwundet Fuß und GesichtAn Dornen und Tanncnzweigen,""

„Die Elfen tanzen im Monat MaiAuf weichen Blumenfeldern,

Jetzt aber herrscht der kalte HerbstUnd heult der Wind in den Wäldern." '