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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
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Wir hatten uns lieb und küssten uns gern,Und kos'tcn von Freuden und Leiden.Es seufzten am Himmel die gelben Stern',Sie schienen uns zu beneiden.

Ich bin erwacht und schau' mich um,Ich steh' allein im Dunkeln.

Am Himmel droben, gleichgültig und stumm,Seh' ich die Sterne funkeln.

4."

Du bist ja heut so grambefangen,Wie ich dich lange nicht geschaut.Es perlet still von deinen Wangen,Und deine Seufzer werden laut.

Denkst du der Heimat, die so ferne,So ncbelferne dir verschwand?

Gestehe mir's, du wärest gerneManchmal im thcuren Vaterland.

Denkst du der Dame, die so niedlichMit kleinem Zürnen dich ergötzt?Ost zürntest du, dann ward sie friedlich,Und immer lachtet ihr zuletzt.

Denkst du der Freunde, die da sankenAn deine Brust in großer Stund'?

") Mit der Überschrift:Träumereien II," zuerst abgedruckt imSalon." Bd. I,1. Aufl.. 1834.