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Unsre Scelcn bleiben freilichIn Platonischer EmpfindungFest vereinigt, unzerstörbarIst die geistige Verbindung.
Aa, sogar im TrcnnungsfalleFanden sie doch leicht sich wieder;Denn die Scelcn haben Flügel,Schnelles Schmettcrlingsgcficdcr;
Und dabei sind sie unsterblich,Und die Ewigkeit ist lange;
Und wer Zeit hat und wer suchet,Findet, was er auch verlange.
Doch den Leibern, armen Leibern,Wird die Trennung sehr verderblich,Haben keine Flügel, habenNur zwei Beine, und sind sterblich.
Das bedenke, schöne Kitty,Sei vernünftig, klug und weise;
Bleib in Frankreich bis zum Frühling,Bis ich mit nach England reise.
*) Nur abgedruckt im Morgenblatt, Nr. 121, vom 21. Mai 1835.