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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
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Friederike.'

(1823.)

1.

Verlast Berlin, mit seinem dicken SandeUnd dünnen Thce und llberwitz'gen Leuten,Die Gott und Welt, und was sie selbst bedeuten,Begriffen längst mit Hcgcl'schcm Verstände.

Komm mit nach Indien, nach dem Sonncnlande,Wo Ambrablüthen ihren Duft verbreiten,Die Pilgerscharen nach dem Ganges schreitenAndächtig und im weißen Festgcwandc.

Dort, wo die Palmen Wehn, die Wellen blinken,Am hcil'gen Ufer Lotosblumen ragenEmpor zu Jndra's Burg, der ewig blauen,

Dort will ich gläubig vor dir niedersinken,Und deine Füße drücken, und dir sagen:

Madame! Sic. sind die schönste aller Frauen!

') Neue Gedichte, 1. Aufl.. 1344. Diese Sonette sind, wie aus der Überschrift,m Origtnalmanui'kripte hervorgeht, an die schöne Friederike Robert gerichtet.