1?
— 231 —
6/
Schon mit ihren schlimmsten SchattenSchleicht die böse Nacht heran;
Unsre Seelen, sie ermatten,
Gähnend schanen wir uns an.
Du wirst alt und ich noch älter,
Unser Frühling ist verblüht.
Du wirst kalt und ich noch kälter,Wie der Winter näher zieht.
Ach, das Ende ist so trübe!
Nach der holden LiebesnothKommen Nöthen ohne Liebe,
Nach dem Leben kommt der Tod.