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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
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Die rothcn Hände; du befleckst mit BlutKlein PUppchens weiße« Hochzcitklcid. Geh fort.Ich rath' dir gut.

Mac-Gregor längstlich).

Die tolle Alte faselt! —

Margarethe (singend).

„Püppchen klein, Püppchen mein,Schließe auf die Äugclein!"

Maria

lerwacht aus ihrer Ohnmacht und lehnt sich an MargareErzählt nur weiter, wie es ging. Ich höre.

D o n g l a s.

Es thnt mir leid, was ich erzählt — doch hört:Ein andrer Reiter sprengte rasch herbei,

Fiel jenen Räubern Plötzlich in den Rücken,Und hieb drauf los mit Kraft. Ich selbst bekamJetzt neuen Mnth und freies Spiel. Wir schlugenDie Hunde in die Flucht. Ich wollte dankenDem edeln Ritter. Aber Dieser rief:

„Ich habe keine Zeit," und jagte weiter.

Maria (lächelnd).

Ach, Gott sei Dank! Ihr habt mich sehr geängstigt.Jetzt bin ich wieder wohl. Margrcthe führ' mich.Freundinnen warten meiner in dem Saal.

Margarethe(ängstlich zu Mac-Gregor).

Du, sei nicht bös. Die arme Margreth istNicht immer toll.