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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
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Zu leim a.

Jetzt sind wir droben, droben in dem Himmel!

Ha, schau hinunter dort ins Blumcnthal,Die Schmetterlinge flattern, Büchlein rauscht,

Libellen summen, Nachtigallen flöten,

Und stille, scl'ge Ncbclbilder wallen

Dort zieht mich's hin, ins stille, scl'ge Thal!

(KriigSHLrner ertönen; Mauren fliehen unten vorüber.)

A linanso r.

Ha, Eblis! Mord und Tod! und drunten Frieden!Es ruft die Nachtigall, die Blumen winken,

Der Scl'gen Schatten strecken nach mir ausDie Ncbelarmc, ziehen mich hinab,

Und meinen Himmel halt' ich in den Armen!

<Er stürzt sich mit Zule ima hinter die Felsen hinab. SpanischeRitter, die den Mauren nacheilen, erscheinen unten, sehen Beide stürzen,und treten entsetzt zurück. Man hört A ly's Stimme:Sucht ihn! Suchtihn! Er niusS nahe sein!" Alt) tritt ans.)

Mehrere Ritter.

Entsetzlich!

Aly.

Habt ihr ihn und sie gefunden?

Ein Ritterlsteigt in der Mitte ans den Felsen hervor).

Gefunden wohl, der Wiithcndc hat sichHerabgestürzt mit seiner thcurcn Last.

(Pause.)

Alt,.

Jetzt, Jesu Christ, bedarf ich :c.

Heine'S Werke. Bd. XVI.