Und nach Arabiens ewig heitrer Flur; —
O, furchte Don Fernand und seine Räthe,
Die Hass geschworen allem schönen Lichte;
O, fürchte Donna Jsabcll, die Stolze,
Die im Gcfunkcl ihrer Diamanten
Allein zu glänzen glaubt, wenn Nacht ringsum;
O, flieh auch du den schlimmen, span'schcn Boden,
Wo schon gesunken deine Schwestcrsonnc,
Die goldgcthürmtc, leuchtende Granada!
<Gcht vom Fenster).
Beklommen ist mein Herz, als habe sichDer untcrgchndcn Sonne FlammcnballAns diese arme, schwache Brust gewälzt.
Wie morsche, glühnde Asche ist mein Leib,
Und nntcr meinen Füßen wankt der Boden.
So heimisch ist mir hier, und doch so ängstlich!Das Lüftchen, das mir lind die Wange kühlt,
Haucht Grüße mir ans längstvcrschollncr Zeit.
In jener Schatten wechselnder BewegungSeh' ich die Märchen meiner Kinderjahre;
Sic regen sich, und nicken mir, und lächelnMit klugen Mienen, und verwundern sich,
Dass jetzt der alte Freund so bang, so fremd thnt.
Dort schwankt hervor die liebe, todtc Mutter,
Und schaut wchmüthiglich besorgt und weint,
Und winkt, und winkt mit ihrer weißen Hand.
Und auch den Vater seh' ich dorten sitzenAns grünem Sammctpolstcr, leise schlummernd.
lEr steht sinnend. ES ist ganz dunkel geworden. Alan sieht im Hin-tergründe eine Gestalt, mit einer Fackel in der Hand, voriiberschreitcn).
Welch Nebclbild kam dort vorbei geflirrt?
War's nur ein Blendwerk, das mich toll umgankelt?
War's nicht der alte Hassan, der dort ging?
Vielleicht liegt Hnssan's rodter Leib im Grab,