— 285 —
„Und neben uns wohnte Grctchen,Doch Die ist todt jctzund —
Marie, dir bring' ich ein Wachsherz,Heil du meine Hcrzenswund'.
„Heil dn mein krankes Herze —Ich will auch spät und frühJnbrünstiglich beten und singen:Gelobt seist du, Marie!"
3.
Der kranke Sohn und die Mutter,Die schliefen im Kämmerlein;
Da kam die Mutter-GottesGanz leise geschritten herein.
Sic beugte sich über den Kranken,Und legte ihre HandGanz leise auf sein Herze,
Und lächelte mild und schwand.
Die Mutter schaut Alles im Traume,Und hat noch Mehr geschaut;Sie erwachte' aus dem Schlummer,Die Hunde bellten so laut.^
Da lag dahingcstrcckctIhr Sohn, und Der war todt; '