Donna Clara und AlmansorSind allein im Saal geblieben;Einsam streut die letzte LampeÜber Beide ihren Schimmer.
Auf dem Sessel sitzt die Dame,Auf dem Schemel sitzt der Ritter,Und sein Haupt, das schlummcrmndc,Ruht ans den geliebten Kniccn.
Rosenöl ans goldncm FläschchcnGießt die Dame, sorgsam sinnend,Auf Almansor's braune Locken —Und er seufzt aus Hcrzenstiefe.
Süßen Kuss, mit sanftem Munde,Drückt die Dame, sorgsam sinnend,Auf Almansor's braune Locken —Und es wölkt sich seine Stirnc.
Thräncnflnth ans lichten AugenWeint die Dame, sorgsam sinnend,Auf Almansor's braune Locken —Und es zuckt um seine Lippen.
Und er träumt: er stehe wieder,Tief das Haupt gebeugt und triefend,In dem Dome zu Cordova,
Und er hört viel' dunkle Stimmen.
All' die hohen RiescnsänlenHört er murmeln unmuthgrimmig,Länger wollen sie's nicht tragen,Und sie wanken und sie zittern; —