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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
Seite
249
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„Die Pflastersteine auf der Straß',

Die sollen jetzt sich spalten,

Und eine Auster, frisch und klar,

Soll jeder Stein enthalten.

„Ein Regen von CitroncnsaftSoll thauig sie begießen,

Und in den Straßcngössen sollDer beste Rheinwein fließen."

Wie freuen die Berliner sich,"

Sie gehen schon ans Fressen;

Die Herren von dem Landgericht,

Die saufen aus den Gössen.

Wie freuen die Poeten sichBei solchem Göttcrfraße!

Die Licntnants und die Fähndcrichs,

Die lecken ab die Straße.

Die Licntnants und die Fähndcrichs,

Das sind die klügsten Leute,

Sic denken, alle Tag' geschiehtKein Wunder so wie heute.

72.^

Ich Hab' euch im besten Znli verlassen,Und find' euch wieder im Januar;Ihr saßet damals so recht in der Hitze,Jetzt seid ihr gekühlt und kalt sogar.

") Zuerst abgedruckt im IZ. <Z. I.. 1.Auflage. 1827.