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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
Seite
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„Dort jenes Grübchen wnnderliebIn wunderlieben Wangen,

Das ist die Grube, worein mich triebWahnsinniges Verlangen.

„Dort seh' ich ein schönes LockcnhaarVom schönsten Köpfchen hangen.Das sind die Netze wunderbar,

Womit mich der Böse gefangen.

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.

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„Und jenes blaue Auge dort,

So klar wie stille Welle,

Das hielt ich für des Himmels Pfort',

Doch war's die Pforte der Hölle." —-

Herr Ulrich reitet weiter im Wald,Die Blatter rauschen schaurig.

Da sieht er fern" eine zweite Gestalt,

Die ist so bleich, so traurig.

Der Junker spricht:^ „O Mutter dort,Die mich so mütterlich liebte,

Der ich mit bösem Thun und WortDas Leben bitterlich trübte!

„O, könnt' ich dir trocknen die Augen nass.Mit der Gluth von meinen Schmerzen!O, könnt' ich dir röthcn die Wangen blass.Mit dem Blut aus meinem Herzen!" —