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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
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15.

Der wunde Ritter.'

Ich weiß eine alte Kunde,Die hallet dumpf und trüb:Ein Ritter liegt" licbcSwunde,

Doch treulos ist sein Lieb.

Als treulos muss er verachtenDie eigne Herzlicbstc" sein,Als schimpflich muss er betrachtenDie eigne Licbcspcin.

Er mächt' in die Schranken reitenUnd rufen die Ritter zum Streit:„Der mag sich zum Kampf bereiten,Wer mein Lieb eines Makels zeiht I"

Da würden wohl Alle schweigen,Nur nicht sein eigener Schmerz;Da müsst' er die Lanze neigenWiders eigne klagende Herz."

uh„rn dl. Schuldem.«

I) >»g») Geli.

2) Geliebte