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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
Seite
46
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Da flucht' ich den Weibern und reichen Halunken,Und mischte mir Teufelskraut in den Wein,Und Hab' mit dem Tode Schmollis '' getrunken,Der sprach:Fiducit, ich heiße Freund Hein!""

Da lachten die Geister im lustigen Chor:

Einen Strick um den Hals, trat ein Fünfter hervor:

Es prunkte und Prahlte der Graf beim WeinMit dem Töchterchcn sein und dem Edelgcstein.Was schert mich, du Gräflein, dein Edelgcstein,Mir mundet weit besser dein Töchterlein.

Sie lagen wohl Bcid' unter Riegel und Schlafs,Und der Graf bcsoldte viel Dienertross. "Was scheren mich Diener und Riegel und Schlafs?Ich stieg getrost auf die Leiterspross'.

An Liebchens Fcnstcrlcin klcttr' ich getrost.Da hör' ich es unten fluchen erbost:

Fein sachte, mein Bübchen, muss auch dabei sein,Ich liebe ja auch das Edelgcstein." "

So spöttelt der Graf und crfasst mich gar,Und jauchzend umringt mich die Dienerschar.Zum Teufel, Gesindel! ich bin ja kein Dieb;Ich wollte nur stehlen mein trautes Lieb!"

Da half kein Gerede, da half kein Rath,Da machte man hurtig die Stricke parat;

Smollis5 2) Dicncrgctross. K.