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Inmitten'" in dem BlumenlandEin klarer Marmorbrnnnen" stand;Da schaut' ich eine schöne Maid,Die emsig wusch ein weißes Kleid.
Die Wnnglcin süß'", die Äuglein mild,Ein blondgelocktes Hcil'gcnbild; '"
Und wie ich schau', die Maid ich fandSo fremd und doch so wohlbekannt.
Die schöne Maid, die sputet sich,Sie summt ein Lied gar wunderlich:"
„Rinne, rinne Wässcrlcin,
Wasche mir das Linnen rein!"'"
Ich ging und nahete mich ihr,'"Und flüsterte:'" O sage mir,Du wunderschöne, süße Maid,
Für wen ist dieses weiße Kleid?'"
Da sprach sie schnell: „Sei bald bereit,Ich wasche dir dein Todtcnklcid!"
Und als sie Dies gesprochen kaum,Zerfloss das ganze Bild wie Schaum. —
Und fortgezaubcrt stand ich baldIn einem düstern, wilden Wald.""
11) Marmorbronncn
12) Die Wangen bleich.
>2) <5jn wundersames Himmclsbild I
2") Anstarrte mich ein wilder Wald;'Gar schauerlich war's drin und kalt.
Schn-ll -rtgij.iubm ic. n. a. n. l.