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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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dcr „Qnotidicnnc" dic ehrlichsten Bemerkungen, unddarüber ärgert sich dann dic jesuitisch feinere „Ga-zette;" Das ist ihre hauptsächliche politische Ver-schiedenheit.

Ich bereiste den größten Thcil der nordfranzö-sischen Küstengegenizen, während die Nachricht vondem Tode des jungen Napoleon sich dort verbrei-tete. Ich fand desshalb überall, wohin ich kam, einewunderbare Trauer unter den Leuten. Sie fühlteneinen reinen Schmerz, der nicht in dem Eigennützedes TagcS wurzelte, sondern in den liebsten Erin-nerungen einer glorreichen Vergangenheit. Beson-ders unter den schönen Normanninncn war großesKlagen um den frühen Tod des jungen Hcldcn-sohncs.

Ja, in allen Hütten hängt das Bild des Kai-sers. Überall fand ich es mit Traucrblumen bekränzt,wie HcilandSbildcr in dcr Charwochc. Viele Sol-daten trugen Flor. Ein alter Stelzfuß reichte mirwchmüthig die Hand mit den Worten: F. xrssonttont est kini.

Freilich, für jene Bonapartistcn, dic an einekaiserliche Auferstehung des Fleisches glaubten, istAlles zu Ende. Napoleon ist ihnen nur noch einName, wie etwa Alexander von Maccdonicn, dessenLcibeserbcn in gleicher Weise früh verblichen. Aber