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des Königs. — Dem Gcmüth eines Deutschen wirdDergleichen auf die Länge lästig und widrig. Jeneewigen Spöttereien, gemalt und gedruckt, erregen viel-mehr bei mir eine gewisse Sympathie für Ludwig Phi-lipp. Er ist wahrhaft zu bedauern, jetzt mehr als je.Er ist gütig und milde von Natur, und wird jetztgewiss von den Kriegsgerichten dazu verurtheilt,strenge zu sein. Dabei fühlt er, dass Exekutionenweder helfen noch abschrecken, besonders nachdemdie Cholera vor einigen Wochen über 35,000 Men-schen durch die schrecklichsten Martern hingerichtet.Grausamkeiten werden aber den Gewalthabern eherverziehen, als die Verletzung hergebrachter Rcchts-bcgriffc, wie sie namentlich in der rückwirkendenKraft der Belagcrnngs-Erklärnng liegt. Desshalbhat jene Androhung von kriegsgerichtlicher Strengeden Republikanern einen so supcriörcn Ton ein-geflößt, und ihre Gegner erscheinen dadurch jetztso klein.
Paris, den 7. Juli.
Eine Abspannung, wie sie nach großen Auf-regungen einzutreten Pflegt, ist hier in diesem Au-genblicke bemerkbar. Überall graue Misslaune, Ver-