der Bürgerthron zitterte; die Rente fiel; die Kar-listcn jauchzten. Letztere hatten endlich ihre natür-lichsten Alliierten gefunden, Lumpensammler undalte Trödelwcibcr, die sich jetzt mit denselben Prin-cipien geltend machten als Verfechter des Her-kömmlichen, der überlieferten Erbkchrichtsintercsscnder Versaultheitcn aller Art.
Als die Emeute der Chiffonnicrs durch bewaff-nete Macht gedämpft worden, und die Choleranoch immer nicht so wüthcnd um sich griff, wiegewisse Leute es wünschten, die bei jeder Volksnothund Volksaufregung, wenn auch nicht den Siegihrer eigenen Sache, doch wenigstens den Unter-gang der jetzigen Regierung erhoffen, da vernahmman plötzlich das Gerücht, die vielen Menschen,die so rasch zur Erde bestattet würden, stürbennicht durch eine Krankheit, sondern durch Gift.Gift, hieß es, habe man in alle Lebensmittel zustreuen gcwusst, ans den Gemüsemärkten, bei denBäckern, bei den Fleischern, bei den Weinhändlern.Je wunderlicher die Erzählungen lauteten, destobegieriger wurden sie vom Volke aufgegriffen, undselbst die kopfschüttelndcn Zweifler mufften ihnenGlauben schenken, als des Polizcipräsektcn Bekannt-machung erschien. Die Polizei, welcher hier, wieüberall, weniger daran gelegen ist, die Verbrechen