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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
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cinc wahrhaft imposante Würde, seine Gestalt erhebtsich noch männlich schöner und edler, und man be-trachtet ihn mit Wohlgefallen, besonders so langeer nicht spricht. In dieser Hinsicht ist er ganz dasGegenthcil der Fcmme du Bureau im Cafe Colbert,die fast unschön erscheint, so lange sie schweigt, derenGesicht aber von Holdseligkeit überstrahlt wird, so-bald sie zum Sprechen den Mund öffnet. Nnr dassPerier, wenn er lange schweigt nnd Andere mit Be-dächtigkeit anhört, die dünnen Lippen tief einwärtszieht, und der Mnnd dadurch wie cinc Grube im Ge-sichte anzuschauen ist. Dann pflegt er auch mit demhorchend gebeugten Haupte leise auf und nieder zunicken, wie Einer, der zu sagen scheint: „Das wirdsich schon geben." Seine Stirne ist hoch, nnd scheintes um so mehr, da daö Vordcrhaupt nnr mit we-nigen Haaren bedeckt ist. Diese sind grau, beinaheweiß, glatt anliegend, und bedecken nnr spärlich denübrigen Theil des Kopfes, dessen Wölbung schönnnd ebenmäßig, nnd woran die kleinen Ohren fastanmuthig genannt werden können. Das Kinn istaber kurz und ordinär. Wild und wüst hängt dasschwarze Buschwerk seiner Braunen herab bis zuden tiefen Augenhöhlen, worin die kleinen dunkelnAugen tief versteckt auf der Lauer liegen; nur zu-weilen blitzt es da hervor wie ein Stilett. Die Farbe