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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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in so holder Jugcndgcstalt ins Grad sinken, undeine einzige Nacht hat schneeweiß gefärbt die blon-den Locken der schönen Antoinettc.

Anders erging es dem englischen Adel. Dieserhat seine Kraft erhalten, er wurzelt im Volke, demgesunden Boden, der die jüngern Söhne der No-bilith als edle Schösslinge aufnimmt, und durchDiese, die eigentliche Gentry, mit dem Adel selbst,der Nobility, verbunden bleibt. Dabei ist der eng-lische Adel voll Patriotismus, er hat bisher mituncrlogcnem Eifer das alte 'England wahrhaft re-präsentiert, und jene Lords, die so Viel kosten, habenauch, wenn es noth that, dem Vatcrlande Opfergebracht. Es ist wahr, sie sind hochmüthig, mehrnoch als der Adel auf dein Kontinente, der seinenHochmnth zur Schau trägt und sich äußerlich vomVolke auszeichnet durch Kostüme, Bänder, schlechtesFranzösisch, Wappen, Sterne und sonstige Spiele-reien; der englische Adel verachtet den Bürg erstandzu sehr, als dass er es für nöthig hielte, ihm durchäußere Mittel zu imponieren, die bunten Zeichen derMacht öffentlich zur Schau zu tragen; im Gegcn-thcile, wie Götter inkognito sieht man den englischenAdel, schlicht bürgerlich gekleidet, und daher unbe-merkt in den Straßen, Routs und Theatern Lon-dons; mit seinen feudalistischen Dekorationen und