Druckschrift 
8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
38
Einzelbild herunterladen
 

märkischen Sand, mit den pfiffigsten Depeschen imSchnabel"). Ihr braucht euch nicht zu fürchten.

Nur vor Eins möchte ich euch warnen, näm-lich vor dem Moniteur von 1793. Das ist einHöllenzwang, den ihr nicht an die Kette legen könnt,und es sind Bcschwörungswortc darin, die vielmächtiger sind als Gold und Flinten, Worte, womitman die Todten aus den Gräbern ruft und dieLebenden in den Tod schickt, Worte, womit man dieZwerge zu Riesen macht und die Riesen zerschmet-tert, Worte, die eure ganze Macht zerschneiden, wiedas Fallbeil einen Königshals.

Ich will euch die Wahrheit gestehen. Es gicbtLeute, die Muth genug besitzen, jene Worte auszu-sprechen, und die sich nicht gefürchtet hätten vor dengrauenhaftesten Gcistcrcrschcinungcn; aber sie wusstcneben nicht das rechte Wort im Buche zu finden,und hätten es auch mit ihren dicken Lippen nichtaussprechen können; sie sind keine Hexenmeister.Andere, die, vertraut mit der geheimnisvollen Wün-schelrnthc, das rechte Wort wohl aufzufinden wüss-ten und auch mit zaubcrknndiger Zunge es auszu-sprechen vermöchten, Diese waren zagen Herzens und

'b) Dieser Satz fehlt in den französischen Ausgaben.

Der Herausgeber.