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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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wic man mit ihm dran war, man wusstc, dass mansich Nor ihm zu hüten Hatto, und man hütete sichvor ihm. Er war immer ein sicherer Mann, deruns weder durch gnädige Blicke täuschte, noch durchPrivatmaliccn empörte. Man wnsste, dass er wederaus Liebe noch aus kleinlichem Hasse, sondern groß-artig im Geiste eines Systems handelte, welchemOstreich seit drei Jahrhunderten treu geblieben.ES ist dasselbe System, siir welches Ostreich gegendie Reformation gestritten; es ist dasselbe System,wofür es mit der Revolution in den Kampf ge-treten. Für dieses System fochten nicht bloß dieMänner, sondern auch die Töchter vom Hause Habs-burg. Für die Erhaltung dieses Systems hatte MarieAntoincttc in den Tuilcricn zum kühnsten Kampfedie Waffen ergriffen; für die Erhaltung dieses Sy-stems hatte Marie Luise, die als erklärte Rcgcntinfür Mann und Kind streiten sollte, in denselbenTuilcricn den Kampf unterlassen und die Waffenniedergelegt. Kaiser Franz hat für die Erhaltungdieses Systems den theucrstcn Gefühlen entsagt undunsägliches Hcrzlcid erduldet, eben jetzt trügt erTrauer um den geliebten blühenden Enkel, den erjenem Systeme geopfert, dieser neue Kummer hattief gchcugt das greise Haupt, welches einst diedeutsche Kaiserkrone getragen — dieser arme Kaiser