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7 (1861) Über Deutschland : Th. 3
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die aber keineswegs auf wechselseitiger Achtung be-ruht. Einige andere Personen schließen sich demTanz jener Beiden an, in ähnlich ausgelassenerWeise, und es bilden sich die übcrmüthigstcn Qua-drillen.

Diese tolle Lust wird aber plötzlich unterbrochen.Schneidende Traucrmusik erschallt. Mit aufgelöstemHaar und den Gebärden des wildesten Schmerzesstürzt herein die Göttin Diana, und hinter ihrwandeln ihre Nymphen, welche die Leiche des Rit-ters tragen. Letztere wird in der Mitte der Sccncniedergesetzt, und die Göttin legt ihr mit liebenderSorgfalt einige seidene Kissen unter das Haupt.Diana tanzt ihren entsetzlichen Verzwciflungstanz,mit allen erschütternden Kennzeichen einer wahrentragischen Leidenschaft, ohne Beimischung von Ga-lanterie und Laune. Sie beschwört ihre FreundinVenus, den Ritter vom Tode zu erwecken. AberJene zuckt die Achsel, sie ist ohnmächtig gegen denTod. Diana wirft sich wie wahnsinnig auf denTodten, und benetzt mit Thräncn und Küssen seinestarren Hände und Füße.

Es wechselt wieder die Musik, und sie ver-kündet Ruhe und harmonische Bescligung. An derSpitze der Musen erscheint zur linken Seite derSccne der Gott Apollo. Aufs Neue wechselt die