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7 (1861) Über Deutschland : Th. 3
Entstehung
Seite
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schichte sei so dich dass sich viele hundert Wasserrattendarin einnisten können, während das große Thierauf einer Eisscholle schliefe, und diese Gäste, un-endlich größer und bissiger als unsre Landratten,führen dann ein fröhliches Leben unter der Hautdes Walfisches, wo sie Tag und Nacht das besteFett verschmansen können, ohne das Nest zu ver-lassen. Diese Schmauscrcien wögen Wohl am Endedem unfreiwilligen Wirthc etwas übcrlästig, ja un-endlich schmerzhaft werden; da er nun keine Händehat, wie der Mensch, der sich gottlob! kratzen kann,wenn es ihn juckt, so sucht er die innere Qualdadurch zu lindern, dass er sich an die scharfenKanten einer Eiswand stellt und daran den Rückendurch Auf- und Nicdcrbcwcgungen recht inbrünstig-lich reibt, ganz wie bei uns die Hunde sich aneiner Bettstelle zu scheuern Pflegen, wenn sie mitzu viel' Flöhen behaftet sind. Diese Bewegungenhat nun der ehrliche Domine für die eines Betersgehalten und sie der religiösen Andacht zugeschrie-ben, während sie doch nur durch die Ratten-Orgienhervorgebracht wurden. Der Walfisch, so viel Thraner auch enthält, schloss Niels Andersen, ist dochohne den mindesten religiösen Sinn. Nur unterden Thiercn mittlerer Statur findet man überhauptReligion; die ganz großen, riesenhaften Geschöpfe,