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Tollste von ihm fabeln, der alte Pluto saß untenwarm bei seiner Proscrpina. Weit weniger Verun-glimpfungen, als sein Bruder Pluto, hatte Ncp-tunus zu erdulden, und weder Glockcngcläute nochOrgelklänge konnten sein Ohr verletzen da unten inseinem Ocean, wo er ruhig saß bei seiner wciß-busigcn Frau Amphitrite und seinem feuchten Hof-staat von Nereiden und Tritonen. Nur zuweilen,wenn irgend ein junger Seemann zum ersten Maledie Linie passierte, tauchte er empor aus seiner Fluth,in der Hand den Dreizack schwingend, das Hauptmit Schilf bekränzt, und der silberne Wcllcnbartherabwallend bis zum Nabel. Er crthcilte alsdanndem Ncophytcn die schreckliche Scewasscrtaufe, undhielt dabei eine lange, salbungsreiche Rede, voll vonderben Seemannswitzcn, die er nebst der gelbenLange des gekauten Tabacks mehr ausspuckte alssprach, zum Ergötzen seiner bethecrten Zuhörer. EinFreund-, welcher mir ausführlich beschrieb, wie einsolches Wasser-Mysterium von den Seeleuten ausden Schiffen tragicrt wird, versicherte, dass eben jeneMatrosen, welche am tollsten über die drollige Fast-nachtsfratze des Neptun's lachten, dennoch keinenAugenblick an der Existenz eines solchen Mecrgotteszweifelten und manchmal in großen Gefahren zuihm beteten.