die Gefährtinnen angeben können, mit welchen sieden Sabbath begangen. Aus Furcht Nor solcher An-geberei besuchen vornehme Damen den Ball mitverlarvtcm Gesichte. Viele tanzen im bloßen Hemde,Viele entäußern sich auch dieses Gewandes. Mancheverschränken im Tanzen ihre Hände, einen Kreis mitden Armen bildend, oder sie strecken einen Arm weitaus; Manche schwingen ihren Besenstiel und jauch-zen: „Har! Har! Sabbath! Sabbath!" Es ist einböses Vorzeichen, wenn man während des Tanzeszur Erde fällt. Verliert die Hexe gar im Tanztumulteinen Schuh, so bedeutet dieser Umstand, dass sienoch in demselben Jahre den Scheiterhaufen be-steigen müsse.
Die Musikanten, welche zum Tanze aufspielen,sind entweder höllische Geister in fabelhafter Fratzen-bildung oder vagabundierende Virtuosen, die vonder Landstraße aufgegriffen worden. Am liebstennimmt man dazu Fiedler oder Flötenspieler, welcheblind sind, damit sie nicht vor Entsetzen im Musi-ciercn gestört werden, wenn sie die Greuel der Sab-bathfeier sähen. Zu diesen Greueln gehört nament-lich die Aufnahme neuer Hexen in den schwarzenBund, wo die Novize eingeweiht wird in die gran-scnhaftesten Mysterien. Sie wird gleichsam osficicllmit der Hölle vermählt, und der Teufel, ihr sin-