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7 (1861) Über Deutschland : Th. 3
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werden sie nicht mögen umbringen; hat desshalbder Übelthat nie keine Reue gehabt."

Sie sehen aus dieser Citation, liebster Freund,erstens, was die Gaillarde ist und zweitens, dassder Teufel die Tanzkunst aus dem Grunde fördert,um den Frommen ein Ärgernis zu geben. Dass ergar die fromme Stadt Genf, das calvinistische Je-rusalem, mit seiner Zaubcrgcrte zum Tanzen zwang,Das war der Gipfel seiner Frevelhaftigkeit! DenkenSie sich alle diese kleinen Genfer Heiligen, alle diesegottesfürchtigen Uhrmacher, alle diese Auserwähltcndes Herrn, alle diese tugendhaften Erzieherinnen,diese steifen, eckigen Prediger- und Schulmcistcr-figuren, welche auf einmal die Gaillarde zu tanzenbeginnen! Die Geschichte muss wahr sein, denn icherinnere mich, sie auch in der Oasiwonoinnnis. desBodinus gelesen zu haben, und ich hätte nicht übelLust, sie zu einem Ballette zu bearbeiten, betitelt:„Das tanzende Genf!"

Der Teufel ist ein großer Tanzkünstler, wieSie sehen, und es darf wahrlich Niemanden wun-dern, wenn er in der Gestalt einer Tänzerin sicheinem verchrungswerthcn Publica präsentiert. Eineminder natürliche, aber sehr tiefsinnige Metamor-phose ist es, dass sich im älteren Faustbuche derMcphistophcles in ein geflügeltes Ross verwandelt

He ine's Werke. Bd. VII.

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