bretonischcn Sagen, wie z. B. Wieland's Oberau^).Was das Volk in Deutschland Elfen oder Elbennennt, sind die unheimlichen Geburten der Hexen,die mit dem Bösen gebuhlt. Die eigentlichen Elfcn-sagen sind heimisch in Irland und Nordfrankreich'-");indem sie oon hier hinabklingcn bis zur Provence,vermischen sie sich mit dem Fccnglanbcn des Morgen-lands. Aus solcher Vermischung erblühen nun dievortrefflichen Lais vom Grasen Lanval, dem dieschöne Fee ihre Gunst schenkt, unter dem Beding,dass er sein Glück verschweige. Als aber König Ar-thus bei einem Fcstgelagc zu Karducl seine KöniginGinevra für die schönste Frau der Welt erklärte,da konnte Graf Lanval nicht länger schweigen; ersprach, und sein Glück war wenigstens aus Erdenzu Ende. Nicht viel besser ergeht es dem RitterGrücland; auch er kann sein Liebcsglück nicht ver-schweigen, die geliebte Fee verschwindet, und ansseinem Ross Gcdcfcr reitet er lange vergebens, umsie zu suchen. Aber in dem Fcenland Avalun finden
5) Der Zusatz: „wie z. B. Wieland's Oberen" und dernachfolgende Satz fehlen in den französischen Ausgaben.
Der Herausgeber,„in Irland, Schottland, England und Nordfrankreich,"steht in den französischen Ausgaben.
Der Herausgeber.