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2 (1861) Reisebilder : Th. 2
Entstehung
Seite
423
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glich ich in jener Noch dem Benvenuto Ccllini, alser beim Guss des Pcrscus nicht Erz genug hatte,und zur Füllung der Form alle zinnerne Teller,die ihm zur Hand lagen, in den Schmelzofen warf.Es war gewiss leicht, das Zinn, besonders daszinnerne Ende des Buches, von dem besseren Erzezu unterscheiden; doch wer das Handwerk verstand,verricth den Meister nicht.

Wie aber Alles in der Welt wiederkehrenkann, so geschieht es auch, dass sich zufälligerweisebei diesem Bande eine ähnliche Bedrängnis ereig-net, und ich habe wieder eine Menge Zinn in denGuss werfen müssen, und ich wünsche, dass manmeine Zinngicßcreicn nur der Zcitnoth zuschreibe.

Ach! ist ja das ganze Buch aus der Zcitnothhervorgegangen, ebenso wie die früheren Schriftenähnlicher Richtung; die näheren Freunde des Ver-fassers, die seiner Privntvcrhältnissc kundig sind,wissen sehr gut, wie wenig ihn die eigene Selbst-sucht zur Tribüne drängt, und wie groß die Opfersind, die er bringen muss für jedes freie Wort,das er seitdem gesprochen und, wills Gott!noch sprechen wird. Jetzt ist das Wort eine That,deren Folgen sich nicht abmessen lassen; kann dochKeiner genau wissen, ob er nicht gar am Endeals Blutzeuge auftreten muss für das Wort.